23.10.16

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/1.3215844

Wenn Karl-Heinz Büschemann keine Lust hat, sich durch das „Fachchinesisch“ im Schiedsgerichtsverfahren zwischen der Bundesregierung und Vattenfall zu kämpfen und glaubt dass die Funktion der Klimaanlage während des Prozesses noch das Spannendste war, dann darf er sich den Livestream gerne sparen und braucht auch keinen Artikel darüber zu schreiben.

Er hat nun aber offensichtlich trotzdem einen geschrieben, und zwar gegen die „Kontrollgesellschaft“, die dort entsteht, wo Transparenz herrscht.

(Dass der Autor den Text über die Kontrollgesellschaft mit dem genannten Beispiel beginnt, lässt aber immerhin darauf schließen, dass er selbst vermutet, dass dort Informationen übermittelt wurden, die jemand anders zu einer Art Kontrolle ermächtigt hätten.)

Der Autor findet das gefährlich: „Transparenz kann […] das Ende einer offenen Gesellschaft werden“. Bei zu viel Transparenz, suggeriert er, fänden wir alle uns in der Politik nicht besser zurecht als auf einer Landkarte im Maßstab 1:1.

Tja, möchte man ihm da zurufen, da brauchen wir dann wohl Journalisten, die dem Fachchinesisch hinterher recherchieren und auch das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden können. 

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23.10.16

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